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Augenblicke einer Reise – 6 Monate. 26 Wochen. 181 Tage.

Wow. 6 Monate sind wir schon auf Reisen. 181 Tage. Eine verdammt lange Zeit. Mit vielen Ups and Downs. Dass Reisen auf Zeit nicht immer einfach ist, das wussten wir. Manchmal sind wir an unsere Grenzen gestoßen, doch die Abenteuer; die wir erleben durften, sind unvergesslich.

Unsere Reise hat uns in den vergangenen sechs Monaten zu einigen der wohl schönsten Orten der Welt geführt und diese Zeit zu der wohl wunderbarsten und intensivsten unseres bisherigen Lebens gemacht.

Daher nehmen wir diesen Zeitpunkt zum Anlass, die vergangenen sechs Monate Revue passieren zu lassen und ein bisschen in Erinnerungen zu schwelgen.

Unsere Reiseroute

MYANMAR - THAILAND - LAOS - KAMBODSCHA - VIETNAM - 
PHILIPPINEN -SINGAPUR - INDONESIEN - NEUSEELAND

 

Damals an diesem symbolischen Datum, dem 1. Januar, als wir den südostasiatischen Boden berührten, waren wir voller Aufregung, nervös und voller Enthusiasmus uns in das Abenteuer Reisen zu schmeißen. Alles zurückzulassen. Familie und Freunde. Ohne Wohnung, ohne Job. Verdammt, wir haben es wirklich getan!! Wir sind tatsächlich von Deutschland nach Bangkok gereist, ohne Rückflugticket, ohne Route, ohne Zwang.

We did it.

Augenblicke einer Reise

Was wir erlebt haben, kann uns keiner mehr nehmen.

Wir flogen auf einen anderen Kontinent, standen im Stau, saßen im Zug, radelten zu Tempeln, haben uns mit Einheimischen in ein viel zu enges Jeepney gezwängt, sind kilometerweit durch Städte gelaufen, haben mit einem Schiff in ein anderes Land übergesetzt, sind mit Tuctuc´s über raue Straßen geholpert, sind schweißgebadet durch den Dschungel marschiert und tausende von Treppenstufen hinaufgestiegen. Wir haben die höchsten Berge erklommen und sind durch Schnee marschiert.

 

Wir sind in NaungU gewesen, in Naungshwe, in Luang Namtha und VangVieng, in Sagada und Siquijor, in Bukit Lawang und in Cemoro Lawang. In Orten wie Opotiki und Turangi. Die Liste ist gefühlt unendlich.

  Myanmar

Wir haben die größte goldene Pagode besucht, uns mit Locals durch Streetfood Märkte probiert, die Ruinen einer alten Königsstadt erkundet, sind mit dem Schiff auf dem Irrawaddy gefahren, haben burmesische Berge bewandert und schwimmende Dörfer auf dem Inlesee erkundet und sind im Kamikazestyle mit dem Bus einmal quer durch Myanmar gesaust.

Bagan, eine historische Königsstadt.

  Thailand (Chiang Mai) 

In Chiang Mai haben wir gemeinsam mit Mönchen zu Mittag gegessen, uns durch den Streetfoodmarket durchgemampft, waren 1 Tag lang Hundebesitzer, sind durch den Dschungel geirrt und haben eine Busfahrt ohne Fenster und Türen überlebt.

Mönche in Chiangmai

  Laos

In Laos haben wir mit einem total betrunkenen Opi mitten im Dschungel auf einer Hochzeit getanzt, uns mit dem Häuptling eines Dschungeldorfes am Lagerfeuer mit selbstgebrannten Schnaps betrunken, haben eine Nacht auf der Straße geschlafen, sind mit dem Moped durch die laotische Bergwelt gedüst, haben auf den 4000 Island´s gewohnt und bis Sonnenaufgang am Strand getanzt.

im Hinterland von Laos.

  Kambodscha

Hier haben wir den bekanntesten Tempelkomplex der Welt besucht, sind bei 40 Grad mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, sind mit einem Schlafbus gefahren, haben auf einer Insel ohne fließend Wasser und Strom gelebt, auf einem Dschungel-Rave getanzt, wurden krank und haben über die Relieng gesp****.

Angkor Wat.

  Vietnam (Ho-chi-minh-Stadt)

Wir haben die größte Stadt Vietnams komplett zu Fuß erkundet, uns durch landestypische Köstlichkeiten probiert, ein Bier im 52. Stock getrunken und zahlreiche Tempel besucht.

Tempel in Ho-Chi-Minh-Stadt.

  Philippinen

Dort haben wier einen Tag im Transitbereich verbracht, sind auf philippinischen Wellen geritten, eine der skurillsten Beerdigungsarten der Philippinen kennengelernt, die höchstgelegenen und ältesten Reisterrassen der Welt besucht, waren mit Schildkröten tauchen, haben auf einer schwimmenden Bar im südchinesischen Meer ein Bier getrunken, auf der schönsten Insel der Welt gelebt, mit dem Kajak verlassene Strände entdeckt, mit Nemo und seinen Freunden geschnorchelt, den kleinsten Primaten der Welt beim Schlafen beobachtet und Schokoladenhügel gesehen.

Die Reisfelder von Batad.

  Singapur

In einem der schönsten botanischen Gärten überhaupt haben wir Warane beobachtet, jeden Tag in Little India köstlich gegessen, die tollste Skyline der Welt gesehen, leuchtende Riesenbäume besichtigt, sind mitten in der Großstadt stundenlang durch Dschungel marschiert und haben uns beinahe darin verlaufen.

Marina Bay Sands

  Indonesien

Per Schiff haben wir die indonesische Landgrenze erreicht,  3 Stunden vor Abflug haben wir uns ein Flugticket gekauft, wir haben unser Handy verloren und wiedergefunden, haben Fieber bekommen und mussten ins Krankenhaus, sind gefühlt ans andere Ende der Welt gefahren um Orang Utans zu sehen und wir haben gleich 6 von ihnen getroffen und einige der Thomas Leaf Monkeys. Wir sind schweißgetränkt durch den Gunung-Leuser-Nationalpark marschiert, haben im Dschungel übernachtet, wurden fast von einer Horde Affen überfallen, sind mit dem Zug durch das Hinterland von Java gefahren, haben die Vulkane Mt. Bromo und Mt. Ijen bestiegen und sind natürlich auch auf balinesischen Wellen gesurft.

Orang-Utan auf Sumatra.

  Neuseeland

Auf dem Weg dorthin haben wir meinen Geburtstag im Flugzeug gefeiert und in tausenden Höhenmetern Schokokuchen gemampft, haben uns ein Auto gekauft, mussten unsere Reisekasse mit Kiwi pflücken und Weinreben schneiden aufstocken, haben dampfende Gysire und Vulkane gesehen, sind durch das mit Schnee überzogene Mordor gewandert, haben verlassene Strände auf der Südinsel erkundet, sind über gefährliche Klippen geklettert und eine kleine Seerobbe beim Schlafen beobachtet, haben am schönsten Strand der Welt übernachtet, wurden von Kühen verfolgt und sind kilometerweite Wanderwege marschiert.

Tongariro Alpine Crossing

Unser Abenteuer Neuseeland ist aber noch nicht zu Ende und wir hoffen es folgen noch viele weitere spannende Momente und Geschichten.

Ausführliche Travel-Diarys und mehr Bilder werden bald schon auf dem Blog erscheinen!

Liebe Grüße aus dem regnerischen Nelson!

Eure Leni

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